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[Up] #1
lhu.1
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Beigetreten: 25.02.2007 12:35:44
Beiträge: 1
Betreff: Asbest
Guten Tag in die Runde,

ich habe gerade ein Haus mit einer Asbestaußenwand gekauft.
Es ist ein Ständerwerkhaus.
Verkäufer murmelte etwas von "Neckermannhaus", was auch immer das heißen soll.
Soll zwar nur ein Wochenendhaus sein, jedoch würde ich gern die Außenwand dämmen.
Die Nachbarn haben dies getan, indem sie Styropor aufgeklebt und dann geputzt haben.
Ist das so richtig?
Gibt es noch andere Lösungen?

Vielen Dank für Vorschläge.

Katrin
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[Up] #2
WernerB
Stammtisch-Meister
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Beigetreten: 09.11.2004 12:00:00
Beiträge: 1891
Betreff: AW:
lhu.1:
Guten Tag in die Runde,

ich habe gerade ein Haus mit einer Asbestaußenwand gekauft.
Es ist ein Ständerwerkhaus.
Verkäufer murmelte etwas von "Neckermannhaus", was auch immer das heißen soll.
Soll zwar nur ein Wochenendhaus sein, jedoch würde ich gern die Außenwand dämmen.
Die Nachbarn haben dies getan, indem sie Styropor aufgeklebt und dann geputzt haben.
Ist das so richtig?
Gibt es noch andere Lösungen?

Vielen Dank für Vorschläge.

Katrin


Hallo Katrin,
was meinst du mit Asbestaußenwand? Die Wärmedämmung der Außenfassade funktioniert so: Das Mauerwerk so vorbereiten, dass du keine losen und wackligen Stellen mehr hast. Wenn das nicht richtig gemacht wird, halten die Dämmplatten nachher nicht. Bei der Dämmung mußt du zwischen der eigentlichen Fassade und dem Sockel unterscheiden. Die beiden Bereiche werden auch unterschiedlich gedämmt. Der Sockelbereich muss mehr mechanische Belastung aushalten und gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Zur Begrenzung des oberen Bereiches zum Sockel hin werden Sockelprofile angebracht. Die erste Reihe Dämmplatten wird darauf aufgebaut. Die Platten werden geklebt. Damit die Platten besser halten, z.B. bei deinem Altbau, kannst du diese noch mit sog. Tellerdübeln zusätzlich befestigen. Auf die Platten kommt dann ein Armierungsgewebe und zum Schluss der Putz.
Bei Hornbach gibt es spezielle Anleitungen, damit die einzelnen Arbeitsschritte auch richtig ausgeführt werden. Es ist nicht besonders kompliziert, du mußt nur die Zeit dazu haben und es sorgfältig ausführen. Deine Heizkostenrechnung wird sich positiv verändern.
Gruß
Werner
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[Up] #3
technik
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Beigetreten: 18.04.2007 21:30:15
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Hallo Katrin,
Du kannst die Fassade dämmen, solltest du aber den Asbest unter der Fassade beibehalten muss die neue Fassade mit einem Aufkleber „Asbest“ gekennzeichnet werden.
Außerdem solltest du es vermeiden den Asbeststoff anzubohren oder zu brechen es dürfen keine Fasern freigesetzt werden.

Also alles in allem ein heikles Thema.
In der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) kannst du alles nachlesen.

http://www.eva-abfallentsorgung.de/2infodownload.php

Gruß Klaus

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 18.04.2007 22:39:20.

Profil
[Up] #4
Markus Manger
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Beigetreten: 16.07.2006 23:42:56
Beiträge: 8
Betreff: Asbestfassade an alten Fertighäusern
technik:
Hallo Katrin,
Du kannst die Fassade dämmen, solltest du aber den Asbest unter der Fassade beibehalten muss die neue Fassade mit einem Aufkleber „Asbest“ gekennzeichnet werden.
Außerdem solltest du es vermeiden den Asbeststoff anzubohren oder zu brechen es dürfen keine Fasern freigesetzt werden.

Also alles in allem ein heikles Thema.
In der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) kannst du alles nachlesen.

http://www.eva-abfallentsorgung.de/2infodownload.php

Gruß Klaus


Hallo zusammen, hallo Katrin:
Das Haus, daß du als "Neckermannhaus" bezeichnet ist ein Fertighaus aus den 70er Jahren. Ich besitze ein ähnliches der Firma Streif.
Damals wurden Asbestplatten als Schutz für die Holzständer angebracht.

Was kann Mann/Frau nun tun:

1. eine Firma finden, die die Asbestplatten abmontiert und entsorgt. hierbei am besten einen Festpreis vereinbahren.
2. eine Fassadendämmung aus Mineralwolle anbringen, wobei ein Dispersionskleber benutzt werden muß, da die Unterwand eine Spanplatte ist.
3. nach der Armierung einen diffusionsoffenen Silikatputz aufbringen.

Nur so kann man die Holzständer sicher vor Feuchtigkeit schützen ohne daß sie dabei ersticken.

Die Dämmdicke muß von einem Energieberater festgelegt werden, der die Eigenarten der alten Fertighäuser kennt.

WICHTIG!!! smilie
Fertighäuser verzeihen keine Fehler. Es muß sehr genau gearbeitet werden.

Ich habe eine Firma, die sich auf solche Häuser spezialisiert hat beauftragt, die Wärmedämmung anzubringen. Schon aus Gründen der Garantie.

Auf meiner Webseite könnt Ihr meinen Hausumbau bestaunen:
www.familie-manger.de

Good Luck
Markus Manger smilie
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