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[Up] #1
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: Rasen anlegen?!?
Hallo liebe Forumsgemeinde,
ich bin durch Zufall auf dieses Forum (sorry diesen Stammtisch) gestossen und da wir letztes Jahr ein Haus gebaut haben, ist dieses Jahr (zumindest ein wenig) die Außenanlage dran damit unser Sohn wenistens auf dem Rasen spielen kann.
Durch den Bau (Bagger, Erdverschiebungen) ist natürlich der ganze Rasen "versa**". Im Moment wächst da nur Unkraut. Die Fläche die wir zu begrünen haben liegt so etwa bei 350-500 m². Auf dem Rest des Grundstücks geht der Rasen noch einigermassen.
Letztes Wochenende waren wir bei einem großen Baumarkt, weil dort jemand von Compo eine Bodenprobenuntersuchung gemacht hat. Dass wir Lehmboden haben wußten wir bereits. Er stellte fest, dass der Boden gar nicht leitfähig ist und dass der Boden zu sauer(?) ist. Wir sollten also Sand und Kalk druntermischen.
Nun meine Fragen.
1. Wie können wir vorgehen? Umgraben mit Gartenfräse, Unkraut zupfen, Kalk und Sand einbringen, nochmal Umgraben, glätten und Sähen (oder Säen )?
2. Lohnt es sich das selbst in Angriff zu nehmen wenn man eine Gartenfräse für 80 Euro (2 Tage) leihen muss?
3. Wieviel kostet Rollrasen ungefähr (so eine Hausnummer)?
4. Sollte man den Lehm bei trockenem Boden (wann ist der Lehm mal trocken?!?! )umgraben?

Kennt jemand eigentlich Keyzers Dünger? Ist der gut?

Vielen Dank schon mal für die Antworten im voraus.
fritz
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[Up] #2
Anonymous
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
fritz007:
Hallo liebe Forumsgemeinde,
ich bin durch Zufall auf dieses Forum (sorry diesen Stammtisch) gestossen und da wir letztes Jahr ein Haus gebaut haben, ist dieses Jahr (zumindest ein wenig) die Außenanlage dran damit unser Sohn wenistens auf dem Rasen spielen kann.
Durch den Bau (Bagger, Erdverschiebungen) ist natürlich der ganze Rasen "versa**". Im Moment wächst da nur Unkraut. Die Fläche die wir zu begrünen haben liegt so etwa bei 350-500 m². Auf dem Rest des Grundstücks geht der Rasen noch einigermassen.
Letztes Wochenende waren wir bei einem großen Baumarkt, weil dort jemand von Compo eine Bodenprobenuntersuchung gemacht hat. Dass wir Lehmboden haben wußten wir bereits. Er stellte fest, dass der Boden gar nicht leitfähig ist und dass der Boden zu sauer(?) ist. Wir sollten also Sand und Kalk druntermischen.
Nun meine Fragen.
1. Wie können wir vorgehen? Umgraben mit Gartenfräse, Unkraut zupfen, Kalk und Sand einbringen, nochmal Umgraben, glätten und Sähen (oder Säen )?
2. Lohnt es sich das selbst in Angriff zu nehmen wenn man eine Gartenfräse für 80 Euro (2 Tage) leihen muss?
3. Wieviel kostet Rollrasen ungefähr (so eine Hausnummer)?
4. Sollte man den Lehm bei trockenem Boden (wann ist der Lehm mal trocken?!?! )umgraben?

Kennt jemand eigentlich Keyzers Dünger? Ist der gut?

Vielen Dank schon mal für die Antworten im voraus.
fritz

na ich würd es auf jeden fall selber machen.rollrasen würde ich bei lehmboden nicht nehmen.also sand verleilen,kalk drauf und mit der fräse ordendlich durch.....und den spaten kannst in der ecke stehen lassen.schon mal lehmboden umgeraben????wenn der trocken ist gehts nur mit spitzhacke.
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[Up] #3
Helpi
Alter Hase
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Beigetreten: 31.07.2007 00:44:03
Beiträge: 621
Betreff: AW:
danzzig:
na ich würd es auf jeden fall selber machen.rollrasen würde ich bei lehmboden nicht nehmen.also sand verleilen,kalk drauf und mit der fräse ordendlich durch.....und den spaten kannst in der ecke stehen lassen.schon mal lehmboden umgeraben????wenn der trocken ist gehts nur mit spitzhacke.


Gut´n Tach,

na ja, "nur mit Spitzhacke" ist wohl etwas übertrieben. So schlimm wird es nicht sein, sonst hätte man dort nicht gebaut.

Unser Haus ist vor einem Jahr fertig geworden und pünktlich zum Frühlingsanfang mussten wir uns auch Gedanken um unseren Garten machen, der in lehmigem Boden entstehen sollte. Da unser Grundstück leicht abschüssig ist, entstand bei Regen ein Drainageproblem, da das Oberflächenwasser hier im Stadtgebiet nicht in den Kanal geleitet werden darf.

Also haben wir unser Gelände vom Tiefbauer halbwegs begradigen lassen und an den Rändern den Höhenunterschied mit Böschungen aufgefangen. Also keine L-Steine oder sonstiges, denn Böschungen kann man schön bepflanzen oder können mit einem Wasserlauf versehen werden, der in einem Teich endet.

Danach haben wir uns ein paar Tonnen Sand kommen lassen und haben ihn per Hand auf der Gartenfläche verteilt und in die Beetflächen untergegraben bzw. untergeharkt. Handarbeit spart Kosten, spart das Fitnessstudio und gibt eine gesunde Hautfarbe. smilie

Bezüglich des Rasens haben wir das einem Profi überlassen. Keinem Gartenbauarchitekten oder so´n Schnickschnack. Bei uns um die Ecke ist eine Baumschule, die uns auch mit den wichtigsten Pflanzen versorgt hat. Hier kostet das Anlegen des Rasens nur knapp ein Drittel von dem, was Rollrasen kosten sollte. (Der Rollrasen wurde uns für ca. 30 Euro/qm angeboten.) Die Jungs von der Baumschule haben den von uns auf die Rasenfläche aufgebrachten Sand mit der Motorhacke eingearbeitet, gesät und eingewalzt. Eine Tüte Rasensamen zum nachsähen haben sie auch noch dagelassen. Im Zuge dessen haben sie die gesamte Rasenfläche auch noch Plan gemacht - und das für unter 10 Euro/qm (fand ich recht günstig). Ich glaube, bei entsprechend großer Fläche ist auch noch weniger drin. Rollrasen ist nett, aber für meinen Geschmack viel zu teuer für die paar Wochen Zeitgewinn, bis eingesäter Rasen gewachsen ist.

Bleibt noch das Thema Drainage. Im letzten Frühjahr gab es bei uns im Neubaugebiet wegen der starken Regenfälle zahlreiche vollgelaufene Keller, da der Boden hier überall sehr lehmhaltig ist und das Wasser kaum ablaufen konnte. Also haben wir links und rechts von der Rasenfläche bzw. unterhalb der Böschung ca. 25 cm tiefe Rinnen gegraben (etwa eine Spatenblatthöhe), mit Wurzelflies ausgelegt und mit Kies verfüllt. Am Anfang und Ende der Gräben kann man (wenn man nicht gerade im Trinkwassergewinnungsgebiet wohnt und es darum verboten ist) Löcher bohren, hierin Drainageschläuche einführen (damit sie nicht durch nachrutschende Erde wieder zufallen), so dass das Oberflächenwasser aus den Gräben hier hinein geleitet werden kann. Die Tiefe bzw. Anzahl der Löcher hängt von der trocken zu haltenden Fläche ab.

So weit zu unserem Vorgehen. Unser Nachbar hat sich zur Steigerung der Bodenqualität Mist vom nächsten Bauernhof kommen lassen, diesen untergegraben und zunächst Kartoffeln gepflanzt. Als diese abgeerntet waren hat er Rasen eingesät.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Erfahrungsbericht weiterhelfen.

Bis denn,
Helpi
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[Up] #4
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Beigetreten: 20.11.2009 14:25:44
Beiträge: 1
Betreff: AW:
Vielen Dank für eure Antworten. Waren heute auf der Suche nach etwas zum Umgraben und haben nichts für den Boden bekommen. Nun haben wir einen Landschaftbauer für morgen bestellt. Mal schauen, was der fürs umgraben haben will.
Viele Grüße
fritz007
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