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[Up] #1
Kollemann
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Beigetreten: 30.08.2009 20:18:35
Beiträge: 6
Betreff: Heizungsleitungen Kupfer löten oder pressen
Hallo liebe Stammtischler.....


Wir sind aktuell mit der Farge beschäftigt, ob wir unsere ges. Heizungsleitungen löten oder lieber pressen.

Handwerklich ist beides kein Problem... nur die Frage was ist besser.... ?

Kennt sich hier einer aus ?

Dann noch eine Frage , im Keller haben wir die alten Schwarzrohre bestehen gelassen, mit dem klumpen gewinde draufgeschnitten und wohl nun ab neuen Kugelhähnen auf Kupferleitungen verteilen....

Habe gehört das durch Eisenpartikel im Kupferrohr Lochfraß enstehen kann.
Wäre das dann bei uns mit dem SChwarzrohre eine Potentielle Gefahrenquelle

Was ratet Ihr mir..... ?

Liebe Grüße und besten Dank für Eure Antworten im Vorraus

Kollemann
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[Up] #2
rumpelstoss
Neu hier
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Beigetreten: 10.10.2009 22:10:44
Beiträge: 7
Betreff: AW:
Kupfer löten oder pressen?
Diese Frage hab ich mir auch mal gestellt.
Ich bevorzuge die dritte Lösung. Quetschverschraubungen. Die sind kaum teurer als die Pressteile. Du brauchst nur Gabelschlüssel und keine sehr teure Maschine und wenn was nicht passt, einfach aufschrauben. Neuer Quetsch oder Schneidring aufs Rohr und du kannst die Verschraubung wiederverwenden. Den neuen Ring brauchst du nur, wenn die Länge nicht passt. Sonst kannst du das beliebig oft auf und zu schrauben. Bleibt immer zuverlässig dicht.
Beim Löten würde ich von Lötzinn abraten. Du weißt nie ob das Lot auch sauber in den Spalt gelaufen ist, oder nur kosmetisch am Rand papt.
Wenn löten, dann mit Autogenbrenner und Kupferphosphor Lot. Geht einfach und hat eine super Festigkeit.
Ich würde es aber schrauben.
Wegen der Kombination mit dem Eisenrohr würde ich mir aber überlegen, ob du nicht besser ein VA Edelstahlrohr verwendest und Quetschverschraubungen.
Hab mal ein Bild der Verschraubung hochgeladen, die ich auch verwendet habe.

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 24.10.2009 04:20:16.

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[Up] #3
unser-Altbau
Alter Hase
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Beigetreten: 07.10.2008 22:36:33
Beiträge: 55
Betreff: AW:
Wir stehen gerade auch kurz davor unsere Heizungsinstallation in Angriff zu nehmen und wir haben uns für das Verpressen der Rohre entschieden. Die Zange dafür kannst du dir im Werkzeugverleih ohne Probleme ausleihen und musst dir das teure Ding nicht selber kaufen. Auch der Umgang mit der Presse ist eigentlich kein Problem und viel schneller als Löten smilie

Gruß Klaus

Besuch doch einfach mal unsere Baustelle auf
www.unser-altbau.de smilie
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[Up] #4
jensschumi
Alter Hase
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Beigetreten: 08.10.2008 09:46:10
Beiträge: 102
Betreff: AW:
Also,

ich bin Schweißfachingenieur, verdiene mein Gehalt mit der Gase-Anwendungstechnik und habe eine Ace-Flasche zu Hause.

Nun mein 100% objektiver Rat: smilie
Wenn Du (gut) hartlöten kannst, ist dies das Mittel zum Zweck (außer in bereits fertiggestellten, tapezierten, gestrichenen, fußleistenbewehrten,... Räumen).

Rohre kosten beim HB ca. €6 pro 2m Länge, Fittings im Zehnerpack gibt's für 2 Euro. Unschlagbar günsig also.

Ansonsten würde ich ganz klar quetschen, wenn man das Gerät irgentwoher bekommen kann.

Die Quetschverschraubungen finde ich auch sehr clever (wir benutzen sowas namens Swadgelock im Gase-Hochdruckbereich bis ca. 450 bar) allerdings vermute ich, daß man doch deutlich mehr für sowas hinlegen muß als für Quetschfittings.

Jens
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[Up] #5
Heizer
Neu hier
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Beigetreten: 28.08.2009 19:50:33
Beiträge: 9
Betreff: AW:
Ich würde auch die Presstechnik verwenden. Im Gegensatz zum Hartlöten behält so das Cu-Rohr seine Festigkeit und wird nicht butterweich. Abgesehen davon hat man beim Hart- und Weichlöten auch eine gewisse Brandgefahr und du bringst auch Zunder in das Rohr.
Cu-Rohr ist zwar richtigerweise empfindlich gegen Lochfrass, das sollte aber bei einer Heizung kaum ein Problem darstellen, da hier immer das gleiche Wasser durchläuft. Der gelöste Sauerstoff demzufolge durch die Erwärmung irgendwann ausgefallen ist.
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[Up] #6
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vinylie
Alter Hase
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Beigetreten: 22.07.2010 22:19:27
Beiträge: 64
Betreff: AW:
hi,
die sparvariante ganz klar löten und zwar weichlöten...
- bei ordentlicher vorbereitung 99,9% sicher...( man sieht wie das lot in den kapillarspalt des fittings fliest)
- weichlötstellen können ausgelötet werden
- auch für laien (etwas handwerkliches geschick vorrausgesetzt) einfach zu handhaben
- wenn mal fittings fehlen bekomm ich die problemlos im baumarkt
- problematisch ist bei vor ort lötstellen die offenen flamme

pressen:
- teuer aber nicht so zeitaufwendig
- fittings nahezu nur im fachgrosshandel erhältlich
- fittinge muessen überprüft werden ob 0 ring bzw. dichtring fehlt,wenn man nicht eine pressstelle vergisst zu 99.9% sicher
- presswerkzeug nur schwer zu beschaffen
- bei schwer zugänglichen bereichen kann es passieren das ich auch mit dem presswerkzeug nicht mehr herankomme

für heimwerker zu empfehlen:
quetschdichtungen zum schrauben..
- kallibrierzange,gabelschluessel,rohr, fittinge bekomm ich im baumarkt
- 99,9% sicher (bei richtiger anwendung)
- kostengünstiger wie pressen

greets

ps: achtung: nur im heizungsbereich darf hartgelötet werden !!!
bei brauch bzw. trinkwasser nur weichlöten !!!!

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 23.07.2010 00:30:00.

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