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[Up] #1
Sharif
Alter Hase
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Beigetreten: 26.12.2009 13:49:13
Beiträge: 237
Betreff: Betonwand vorbereiten
Hallo

Ich habe vor, meine Wohnung zu tapezieren und hab nun im Flur die Tapete abgerissen.
Dabei sind mehrere Probleme zu tage getreten.
Einmal ist die ganze Verspachtelung der Füge über der Badzelle (DDR-Plattenbau) lose, die ich dann mit Rotband zu putzen will.
Hierbei sind aber auch Moniereisen zum Vorschein gekommen und auch an anderen Stellen der Wand noch etwas.
Was kann ich tun, das da kein Rost später durch kommt ?


Weiterhin sind auch auf der gesamten Wandfläche tausende kleiner Löcher.
Deckt die Tapete das ab, oder sollte die ganzen Wände mit z.B. Glättspachtel überzogen werden. Tapeten hab ich für die Wände Struckturflies und für die Decke Fliesrauhfaser.

Ein Problem stellen auch noch die Türrahmen dar. Das sind ja keine eigentlichen Türrahmen, sondern im Prinzip nur Betonlöcher.
Womit kann ich die Ecken am besten schön spachteln und wie und womit kann ich die streichen, das die Farbe auch gut hält.

Bilder dazu sind hier - Ich danke für Hilfe
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[Up] #2
Reibesliese
Alter Hase
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Beigetreten: 11.10.2008 22:30:44
Beiträge: 467
Betreff: AW:
"Einmal ist die ganze Verspachtelung der Füge über der Badzelle (DDR-Plattenbau) lose, die ich dann mit Rotband zu putzen will.
Hierbei sind aber auch Moniereisen zum Vorschein gekommen und auch an anderen Stellen der Wand noch etwas.
Was kann ich tun, das da kein Rost später durch kommt ?"

Nimm einen PCC-Reparaturmörtel. Google liefert genug Ergebnisse (auch die entsprechenden Verarbeitungsdetails).


"Weiterhin sind auch auf der gesamten Wandfläche tausende kleiner Löcher.
Deckt die Tapete das ab, oder sollte die ganzen Wände mit z.B. Glättspachtel überzogen werden. Tapeten hab ich für die Wände Struckturflies und für die Decke Fliesrauhfaser."

Wenns vorher gehalten hat ...! Ein Füll- und Glättspachtel wäre trotzdem nicht schlecht, zweimaliger Auftrag und oberflächeneben schleifen. An die Grundierung denken, verdünnter Kleister bringt es auch.


"Ein Problem stellen auch noch die Türrahmen dar. Das sind ja keine eigentlichen Türrahmen, sondern im Prinzip nur Betonlöcher.
Womit kann ich die Ecken am besten schön spachteln und wie und womit kann ich die streichen, das die Farbe auch gut hält."

Ein Spachtel wird nicht ewig rissefrei bleiben. Alternative - Hohlräume mit mineral. Dämmung ausstopfen und eine Verleistung aus Holz montieren. Oder eben, wie auf dem Foto vermerkt, eine GK-Verkleidung als Trockenputz (Fugen elastisch verschließen).
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[Up] #3
Sharif
Alter Hase
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Beigetreten: 26.12.2009 13:49:13
Beiträge: 237
Betreff: AW:
Danke für deine Antworten
Wegen den vielen kleinen Löchern hatte ich bedenken, das man die nach dem Tapezieren sieht.
Aber dünn drüber spachteln werde ich schon hin kriegen. Einen Schwingschleifer hab ich ja.

Bei den Türen meinte ich nicht die Haustür, sondern die Zimmertür.
Mit Gipskarton an der Haustür war nur so eine Überlegung von mir, was ich aber bei einer Mietwohnung besser nicht mache.

Die Zimmertür hat ja keine Zarge und auch Holz verkleiden geht nicht.
Das Bild ist von der Tür die ich meinte. [URL="https://lh3.googleusercontent.com/-4TDcxNFb8c4/Tlolp8kxa3I/AAAAAAAAAE8/rrvWW7qNwuo/s1152/P1020795.JPG"]
Bild[/URL]
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[Up] #4
Reibesliese
Alter Hase
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Beigetreten: 11.10.2008 22:30:44
Beiträge: 467
Betreff: AW:
Gut, die Zimmertür sieht auf dem Foto eher nach einem Türdurchgang ohne Zarge aus. Wenn ich es richtig deute, ist auf dem Foto nur das profilierte Fertigteil der Wand zu sehen. Ich glaube, 100%ig weiß ich es nicht, dass es im Wohnungsbau (WBS 70) keine Umfassungszargen gab, es wurden Stockzargen aus Holz verbaut. Die Zargen wurden in die Profilierung gesetzt bzw. montiert. Eine Umfassungszarge nachträglich einzubauen stellt kein Problem dar. Sie müsste halt nur zweiteilig sein und einen ev. verbreiterten Zargenspiegel haben. Zur Info - die verschiedenen Zargentypen stellt das Handbuch der Fa. Schöghuber (zu finden bei Schörghuber) ganz gut dar. Alternativ kann man natürlich auch eine Zarge ohne Tür einbauen (Durchgangszarge).

Ich verstehe die Denkweise zur Mietwohnung nicht. Eine Zarge einzubauen ist ggf. eine bauliche Veränderung, die jedoch eine Werterhöhung darstellt. Eine Zarge auszutauschen ist eine Reparatur. Eine Wand zu verkleiden ist im weitesten Sinne auch eine bauliche Veränderung, deren Rückbau der Vermieter verlangen darf. Betonabplatzungen und deren Sanierung ist keine Reparatur, die der Mieter schuldet. Das zählt nicht mehr unter Schönheit, da eine fachgerechte Behandlung der freiliegenden Bewehrung erfolgen muss. Sprich mit dem Vermieter über die anstehenden Reparaturen und hol sein Einverständnis ein. Damit ist der Drops gelutscht und du kannst loslegen.

Falls ich mit der Zarge falsch liege, dann bitte nochmal ein Foto von der gesamten Tür posten.

Dieser Beitrag wurde 1 mal geändert. Die letzte Änderung war am 31.08.2011 21:05:26.

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[Up] #5
Sharif
Alter Hase
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Beigetreten: 26.12.2009 13:49:13
Beiträge: 237
Betreff: AW:
Die Tür hat auch überhaupt keine extra Zarge, sondern der Beton ist der Türanschlag.
Die Türhöhe ist auch nur 197 cm, so das ich bei einer Zarge noch extra, gegen stoßen könnte.Die Wandstärke ist auch nur knapp 5 cm.
Sonnabend wollt ich mal zu Hornbach fahren und schauen was es da gibt.

Der Vermieter ist eine Genossenschaft. Die Ausbesserungen würde der Vermieter selber machen lassen. Ich will aber das die Leitungen die Aufputz in Kanälen verlegt sind verschwinden, was der Vermieter wiederum nicht machen würde.
Ebenso wie er z.B. nicht wollte, das der Fußboden der Küche gefliest wird.
Wenn ich beim Vermieter anfrage, dann wird er vielleicht erst aufmerksam. Wenn ich es selber mache, dann geht das schon, da die Abnahmen eher locker sind, wenn ich ausziehen würde.
Ich weiß, ich mach es da etwas kompliziert. smilie

Danke, Bernd.
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[Up] #6
Reibesliese
Alter Hase
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Beigetreten: 11.10.2008 22:30:44
Beiträge: 467
Betreff: AW:
Wenns eine neue Tür sein soll, dann nimm eine Stockzarge und verputz die Leibung mit PCC-Mörtel (ev. unter Zuhilfenahme von Armierungsgewebe).

ELT u.P. macht höllisch viel Dreck. Such Dir lieber einen Designerkabelkanal.
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[Up] #7
Sharif
Alter Hase
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Beigetreten: 26.12.2009 13:49:13
Beiträge: 237
Betreff: AW:
Eine neue Tür sollte es nicht werden. Wenn ich alles fertig gemalert habe, lass ich mir vom Vermieter nur eine neue Tür einhängen.
Ich bin gerade dabei, die Türeinfassung (Zarge) zu spachteln.
Hab im Baumarkt was gefunden, was sich sehr gut anhört und auch gut verarbeiten lässt. Nennt sich Allesspachtel (Feinspachtel).
Mir wurde vom Baumarkt nur zu feines Schleifpapier (180er) empfohlen. Hatte noch etwas 80er da, aber jetzt muss ich erst mal wieder neu besorgen. Hab ja Zeit.

Leitungen die unter Putz sollen, sind insgesamt keine 2 Meter die geschlitzt werden müssen. Mit dem richtigen Werkzeug von der Arbeit macht das so gut wie keinen Dreck.

smilie Zum Feinspachtel hätte ich mal noch eine Frage: Muss (oder sollte) ich den vor dem Streichen noch grundieren, damit die Farbe nicht wieder beim nächsten mal Malerkrepp abziehen mit abgeht.

Ps.: Auch wenn ich mir viel zu viel Arbeit mache, es macht ja auch riesigen Spaß smilie
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[Up] #8
Reibesliese
Alter Hase
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Beigetreten: 11.10.2008 22:30:44
Beiträge: 467
Betreff: AW:
Allesspachtel kann alles sein. Ob man damit alles spachteln kann, sei dahingestellt. Falls Lugato drauf steht, solltest du schnellstmöglich die Wohnung wechseln.

Ja, eine Grundierung sollte sein.
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