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Gelöschter Benutzer
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Beigetreten: 01.01.1970 01:00:00
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Betreff: Tapete löst sich mit Hornbach Spezialkleister und PCI Gisogrund
Hat jemand Erfahrung oder dasselbe Problem (gehabt)?

Dachausbau mit Rigipsplatten; Rigipsplatten wurden mit PCI Gisogrund behandelt damit ein evtl. irgendwann nötiges Ablösen der Tapete nicht die Kartonage der Rigipsplatte beschädigt; anschließend wurde mit Hornbach "Spezial-Kleister" (Tapetenkleister für u.a. Rauhfasertapeten) die Raufasertapete (ebenfalls von Hornbach) angebracht. Nach einem Tag Trocknung wollte ich streichen: allerdings lösen sich die Tapeten wieder vom Kiester bzw. Untergrund!!

Kennt jemand deises Problem? Falsche Grundierung? Falscher Kleister? Falsche Tapete?
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kite67
Alter Hase
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Beigetreten: 19.07.2005 19:00:43
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Standort: Gott schuf in seinem Zorn die Senne bei Paderborn
Betreff: Tapete/Rigips
Unregistriert:
Hat jemand Erfahrung oder dasselbe Problem (gehabt)?

Dachausbau mit Rigipsplatten; Rigipsplatten wurden mit PCI Gisogrund behandelt damit ein evtl. irgendwann nötiges Ablösen der Tapete nicht die Kartonage der Rigipsplatte beschädigt; anschließend wurde mit Hornbach "Spezial-Kleister" (Tapetenkleister für u.a. Rauhfasertapeten) die Raufasertapete (ebenfalls von Hornbach) angebracht. Nach einem Tag Trocknung wollte ich streichen: allerdings lösen sich die Tapeten wieder vom Kiester bzw. Untergrund!!

Kennt jemand deises Problem? Falsche Grundierung? Falscher Kleister? Falsche Tapete?



Guten Tag erstmal,

ja so wie sich das anhört, kann es dafür mehrere Ursachen geben.
1. hast du den Untergrund vielleicht zustark mit dem PCI Gisogrund behandelt,
(durchweg glänzende Oberfläche= zuviel Grundierung)
2. vielleicht war dein Kleister nicht in Ordnung, bzw. hast ihn zu dünn angerührt

Also ich würde sagen, an der Tapete liegt es nicht. Hast du dem Kleister Ovalit T von Henkel mit bei gemischt, es erhöht die Anfangsklebkraft der Tapete, besonders im Nahtbereich, es ist ein sehr guter Kleisterzusatz, den auch der Profi verwendet und nicht missen möchte. Ideal bei Tapeten die überstreichbar sind, wie z.B. Rauhfaser,Acrylschaumtapeten, hauptsächlich schwere Tapeten.

Vielleicht ist es auch die falsche Grundierung?Was ich aber aus eigener Erfahrung anzweifele. Der PCI Gisogrund erfüllt letzt endlich den selben Zweck wie ein Tapetenwechselgrund.

Zum Schluss bleibt nur noch das Thema Kleister offen.
Zusatz hin oder her!
Ganz ehrlich, probier es mit dem Metylan spezial auch von Henkel aus, gibt es auch bei Hornbach, es ist eigentlich immer schon der beste Kleister gewesen den es auf dem Deutschen Markt gibt. Würd sagen 95% der Tapeten werden mit diesem Kleister geklebt und mische das Ovalit T hinzu dann dürften dir die Tapeten nicht mehr entgegen kommen.

Gutes gelingen

andreas

[EMAIL]kitedragon@aol.com[/EMAIL]
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Gelöschter Benutzer
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Beigetreten: 01.01.1970 01:00:00
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Betreff: AW:
Ich habe Gisogrund unverdünnt verwendet ... genaugenommen (also laut Anleitung) hätte man für's Tapezieren auf Rigips eine 1:1 Mischung mit Wasser verwenden sollen. Damit ist der Untergrund nun wohl zu sehr versiegelt worden und nicht mehr saugend genug. Das ist eventuell der eine Teil, welcher zum Ablösen der Tapete führte. Der zweite Grund ist, so denke ich nun, der Tapetenkleister. Angemischt habe ich ihn laut Rezept (also 200g auf 4 Liter Wasser). Allerdings wenn ich ihn zwischen den Fingern verreibe, bleibt nichts hängen und keine wirkliche Klebeschicht bleibt auf der Hand.

Ich werde den Untergrund nocheinmal etwas abschleifen, damit der Untergrund etwas aufgerauht ist und nicht mehr vollständig versiegelt vom Gisogrund. Dann werde ich mir einen "richtigen" Tapetenkleister Metylan verwenden (mit dem hatte ich seither noch nie Probleme) und etwas dazumischen ... irgendwas mit "Dispersionskleber" hat mir am Telefon jemand gesagt - das ist evtl. genau das "Ovalit T" von dem andreas gesprochen hat?

Ich werde das Ding doch noch an die Decke bekommen! ;-)
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DekoMann
Stammgast
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Beigetreten: 18.12.2004 14:00:00
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Betreff: AW:
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Ich habe Gisogrund unverdünnt verwendet ... genaugenommen (also laut Anleitung) hätte man für's Tapezieren auf Rigips eine 1:1 Mischung mit Wasser verwenden sollen. Damit ist der Untergrund nun wohl zu sehr versiegelt worden und nicht mehr saugend genug. Das ist eventuell der eine Teil, welcher zum Ablösen der Tapete führte. Der zweite Grund ist, so denke ich nun, der Tapetenkleister. Angemischt habe ich ihn laut Rezept (also 200g auf 4 Liter Wasser). Allerdings wenn ich ihn zwischen den Fingern verreibe, bleibt nichts hängen und keine wirkliche Klebeschicht bleibt auf der Hand.

Ich werde den Untergrund nocheinmal etwas abschleifen, damit der Untergrund etwas aufgerauht ist und nicht mehr vollständig versiegelt vom Gisogrund. Dann werde ich mir einen "richtigen" Tapetenkleister Metylan verwenden (mit dem hatte ich seither noch nie Probleme) und etwas dazumischen ... irgendwas mit "Dispersionskleber" hat mir am Telefon jemand gesagt - das ist evtl. genau das "Ovalit T" von dem andreas gesprochen hat?

Ich werde das Ding doch noch an die Decke bekommen! ;-)


Also:

da du den grund unverdünnt aufgetragen hast konnter der tapetenleim keine bindung mit dem untergrund eingehen. ich würde dir raten beim nächsten mal einfach nur acryl-tiefen grund zu verwenden. verminder die saugfähigkeit lässt aber noch raum für die anhaftung des klebers.
ein dispersionskleber ist ein kleber der auf wasserbasis ist, sprich mit wasser angesetzt wird. ovalit ist nur ein kleisterzusatz den man nicht unbedingt verwenden muss.
meinereiner hats so gelernt das mann den untergrund einfach nur mit dünnen kleister vorstreicht. bisher hats geklappt und mein alter meister war zufrieden.
die klebewirkung des leimes setzt erst bei der anschliessenden trocknung ein. würde dir trozdem zu methylan raten. trocknet transparent auf und die klebkraft ist stärker.

lg DekoMann

Der richtige für Raumgestaltung. smilie
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rmlahmann
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Beigetreten: 25.12.2005 17:06:49
Beiträge: 5
Betreff: Kleister+Zusätze
Hi
Ich vermute das der Kleister zu dünn aufgetragen wurde. Beim Streichen hat das Wasser in der Farbe dann den Kleister angelöst und hoppla, ist die Rauhfaser wieder runtergefallen. Meiner Erfahrung (Maler) nach ist da kein Zusammenhang mit dem PCI-Gisogrund. Ich kann auch eine lackierte Fläche tapezieren ohne das die Tapete runterfällt; vielleicht aber nicht mit dem Hornbach-Kleister.
Von Zusätzen auf Dispersionsbasis ist Abzuraten, außer man will die Tapete den Rest seines Lebens dort haben.
Am besten guten Kleister nehmen und mit einer Maschiene auftragen damit es gleichmäßig wird, dann wird das schon klappen.
MFG michael
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[Up] #6
jessi
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Beigetreten: 25.08.2006 20:20:10
Beiträge: 1
Betreff: tapete löst sich von der Wand
haben heute renoviert bin neu auf dem gebiet und uns ist die tapete entgegen gekommen und die nähte (ränder der tapete) ziehen sich auseinander.

Haben Schaumtapete gekauft und Billig Kleister habe vorher die alte tapete von der wand entfernt. woran könnte das liegen?
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[Up] #7
msnevada
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Beigetreten: 08.03.2006 12:57:01
Beiträge: 5
Standort: Nordhessen
Betreff: AW:
jessi:
haben heute renoviert bin neu auf dem gebiet und uns ist die tapete entgegen gekommen und die nähte (ränder der tapete) ziehen sich auseinander.

Haben Schaumtapete gekauft und Billig Kleister habe vorher die alte tapete von der wand entfernt. woran könnte das liegen?


Im Zweifel am Billig-Kleister. Und an dessen Verarbeitung. Material ist das letzte, an dem gespart werden sollte, wenn Renovierungen anstehen, habe ich gelernt, als ich eine Wohnung mit billiger Wandfarbe streichen wollte (habe ich nicht bei Hornbach gekauft).

Bei der aktuellen Renovierung habe ich hochwertige (und hochpreisige) Farbe genommen und war aufgrund der besseren Ergiebigkeit insgesamt trotzdem günstiger als mit dem Billig-Material.

Viel Erfolg

Msnevada

Can't died in the battle of try.
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Pandabärchen
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Beigetreten: 14.02.2006 15:12:53
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Betreff: AW:
Hallo Jessi,
ich bin zwar kein Fachmann, aber wir haben schon jede Menge tapeziert. smilie
Das Ablösen kann viele Gründe haben, z.B. einen saugenden Untergrund (hier sollte man verdünnten Kleister vorstreichen), einen falschen Kleber oder den Kleber zu dünn angerührt, oder Durchzug (lüften ist wichtig, aber auf keinen Fall einen Durchzug erzeugen). :eek:
Die Lücken zwischen den Tapeten entstehen, wenn man Stoss auf Stoss klebt.
Die Tapete dehnt sich nach dem Einkleistern und zieht sich beim Trocken an der Wand wieder zusammen. Deshalb kleben wir immer die Tapete einwenig (ca. 1 mm) übereinander, nach dem Trocken paßt es dann.
Beim Kleber gehen wir keinerlei Kompromisse ein und benutzen immer Metylan, je nach Tapete den Spezial-Kleber, hier ist sparen nicht ratsam.
Nur nicht aufgeben, jeder von uns Heimwerkern hat schon Rückschläge erlitten, aber hinterher ist man garantiert schlauer. smilie
Gruß
Pandabärchen
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Feierabendheimwerker
Alter Hase
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Beigetreten: 12.08.2005 12:00:00
Beiträge: 486
Betreff: AW:
Hallo
Nachdem wir diverse Hausmarken-Tapetenkleister ausprobiert haben, kann ich Dir sagen:
es lohnt sich NICHT!
Nimm ein Markenprodukt!
Wir hatten mit Methylan (oder wie auch immer dieser Kleber von Henkel genau heißt) keinerlei Probleme!
Der ganze Rest taugt irgenwie überhaupt nichts!
Sei's die Hausmarke von TOOM, von OBI, oder sonst wem!
Immer hat sich nach einiger Zeit, oder fast sofort eine Ecke gelöst. Haben sich Blasen und Wellen gebildet oder sonstige unerfreuliche Dinge getan
Tu Dir was Gutes und nimm was G'scheites!
Sparen kannst Du noch an vielen anderen Stellen.

Das ist jetzt zwar nicht direkt Dein Thema gewesen, aber ich mußte den Frust auf die Hausmarken-Tapetenkleister ja auch irgendwo loswerden smilie

Ansonsten wünsche ich Dir noch viel Erfolg und Spaß mit Deinem Projekt

Gruß
FA
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DieEssener
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Beigetreten: 08.09.2006 19:39:11
Beiträge: 5
Betreff: AW:
Also, ich weiss wirklich nicht was es an der Hausmarke von Hornbach zu mekern geben sollte, habe meine komplette Wohnung damit renoviert (selbst die Decken)und ich muss sagen es hält.
Es lößte sich keine Tapette, die Nähte sind richtig zusammen es stimmt einfach alles.
Kann nur sagen TOP.

Einige Hobby Heim- und Handwerker sollten vielleicht mal die Gebrauchsanweisung lesen!!! smilie
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Pirx
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Beigetreten: 22.10.2008 18:16:04
Beiträge: 13
Betreff: AW:
Hallo,

habe heute Decken und Schrägen mit Rauhfaser und Metylan Spezial tapeziert. Der Kleister (200g auf 4l Wasser) war aber ziemlich dick und recht schwer zu verarbeiten. Kann ich den verdünnen oder z.B. Metylan normal nehmen? Metylan normal ist wohl in dem Verhältnis 1:50 (eine Packung auf 6 1/4L Wasser) auch für schwere Papiertapeten geeignet.
Oder doch bei dem dickeren Spezial bleiben?

Gruß

Pirx
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